Die Geschichte der Adventgemeinde Alsbach-Hähnlein

Es begann mit einem Hausgottesdienst. Wir gehörten damals zur Adventgemeinde Marienhöhe in Darmstadt. Einigen von uns war diese große Schulgemeinde zu anonym; sie wünschten sich mehr persönliche Kontakte. Andere wollten sich gern mit ihren Gaben und Fähigkeiten in die Gottesdienstgestaltung einbringen, hatten aber nicht den Mut, bei einer so großen Zuhörerzahl aktiv zu werden. Wieder andere bedauerten, dass der Gottesdienst in der großen Gemeinde so starr ablief; sie sehnten sich nach einem natürlichen Miteinander unter dem Wort Gottes.
So begannen wir, einmal im Monat mit einer kleinen Gruppe von „Experimentierfreudigen“, den Gottesdienst bei uns zu Hause zu feiern. Das wurde mit einem gemeinsamen Frühstück eingeleitet oder mit einem gemeinsamen Mittagessen. Wir verbrachten den ganzen Ruhetag (Sabbat) miteinander, gingen am Nachmittag spazieren, diskutierten über Lebensfragen, sangen zusammen und fanden uns zur Gebetsgemeinschaft. Sehr wichtig war uns das gemeinsame Gespräch über biblische Fragen, das einen festen Platz in unseren Gottesdiensten hat. Ohne den festen zeitlichen Rahmen einer großen Veranstaltung konnten wir manche Themen viel ausführlicher besprechen und Fragen wirklich anhand der Bibel klären.
Mit der Zeit wurde unsere Gruppe größer, und so wuchs der Wunsch, sich nicht nur einmal im Monat zu treffen, sondern öfter. So gründeten wir 1996 die „Advent-Gemeinde Seeheim“ als Ableger der Marienhöher Adventgemeinde. Von Anfangs ca 20 Personen wuchs die Gemeinde rasch auf 40, auch Familien mit Kindern waren dabei. Für Privatwohnungen war die Gruppe nun zu groß geworden.
Deshalb suchten wir in den folgenden Jahren in Seeheim-Jugenheim nach geeigneten Räumen. Doch wir konnten nichts finden, was unseren Bedürfnissen entsprach und für uns finanzierbar gewesen wäre. Eine Familie in Eberstadt stellte uns ihre Souterrain-Wohnung zur Verfügung, doch diese 2 Zimmer waren auf Dauer dann doch zu beengt. Einmal im Monat feierten wir Gottesdienst in den öffentlichen Räumen der Stadt Seeheim (Haus Hufnagel). Doch diese Räume konnten wir nur sporadisch anmieten.

Als Ende 2006 das Medienzentrum der „Stimme der Hoffnung“ fertig gestellt war, wurden wir eingeladen, den Konferenz-Raum und entsprechende Nebenräume für unsere Gottesdienste zu nutzen.
Ab März 2007 ist das nun unsere „Gemeindeheimat“ . Wir freuen uns darüber, dass wir die Arbeit des Hope Channel unterstützen können, indem wir bei den gelegentlichen Studio-Gottesdiensten als Publikum fungieren und helfen, die Gäste zu bewirten.

Wir fühlen uns wohl in diesen Räumen und hoffen, dass unsere Gäste das ebenso empfinden.